Straßennamen

Straßennamen

Sonneck- , Hochfelln-, Jenner-, Kampenwand-, Untersberg-, Watzmann- und Wendelsteinstraße

Die Bergnamen gehen auf die Natur-und Wanderbegeisterung der Kraiburger Sportler zurück. Als ihren Hausberg wählten sie das Sonneck, auf dem dann der Schlossermeister Georg Jackl 1978 mit seinen Bergkameraden in schweißtreibender Arbeit ein Gipfelkreuz errichtete.

Ab hier alphabetisch sortiert.

Bereits in einer Grenzbeschreibung Kraiburgs von 1500 ist von den „Plaikhenleuthen” (Bleicherfelder) die Rede.

Mit dem Namen dieser Straße soll der schon vor 1800 in Kraiburg ansässigen Kaufmannsfamilie Hardt gedacht werden, die Besitzer des Siedlungsgrunds war.

Der Name ist von älteren Karten entlehnt, in denen der Wildbach in diesem Gebiet als Wanklbach bezeichnet wird.

„Der Wildbach” ist die weitere Bezeichnung des Wanklbachs. Dieser fließt entlang Fraham und Lafering durch den Brand und nimmt bei Wieslreit einen weiteren Zufluss auf, der von Kindlthal kommt.

Direkt in der Ortsmitte des Ortsteils „Frauendorf” zweigt von der Flossinger Straße in Richtung Oberneukirchen die Auersdorfer Straße ab. Auf halber Länge berührt sie den kleinen Weiler Auersdorf.

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Die Bahnhofstraße führte bis 1966 von der Langgasse bis zur damaligen Innbrücke beim Gasthof Rosenberger. Mit der Einführung der neuen Straßennamen 1971 reicht die Bahnhofstraße nur mehr bis zum Seniorenheim St.Nikolaus, dem ehemaligen Krankenhaus. Der Rest wurde in „Innstraße” umbenannt.

Mit dem Straßennamen soll der Chronist geehrt werden, der 1909 die zweite Auflage von Riedls „Geschichte des Marktes und der Grafschaft Kraiburg” neu bearbeitet und erweitert herausgab.

Kraiburg hatte bis Anfang des 19. Jahrhunderts fünf größere Brauereien, von denen keine mehr besteht. Die Brauerei „Stolz” war die Letzte, die aufgegeben wurde. Sie ist 1927 aus der kleinen Weißbierbrauerei Kern hervorgegangen.

Mit dem Namen Bruckhäuslnstraße wurden die Häuser bezeichnet, die an der bis 1856 bestehenden alten Innbrücke standen. Die heutige Bruckhäuslnstraße war bis damals die einzige und direkte Zufahrt zur Innbrücke.

Mit dieser Straßenbenennung soll der seit Jahrhunderten bestehende frühere Ortsname „Bruckmühle” weiterbestehen, wo sich seit urdenklichen Zeiten Mühle und Bauernhof befanden.

Der Name Brunngasse ist seit alten Zeiten überliefert und kommt bereits Ende des 18. Jahrhunderts in amtlichen Dokumenten vor. Der Name nimmt Bezug auf den alten Marktbrunnen.

Sie ist benannt nach Johann Brandl, Landwirt und Mesner von Maximilian. 1. Bürgermeister des Marktes Kraiburg von Mai 1948 – Juni 1972.

Herr Anton Voglmaier war Landwirt und Bauer von Oberwesterberg in der ehemaligen Gemeinde Guttenburg. Er war dort 1. Bürgermeister von November 1947 – Juni 1972. Dann wurde Guttenburg nach Kraiburg eingemeindet.

Zur Erinnerung an den kurfürstlich-bayerischen Leib- und Hofschiffsmeister Johann Caldera aus Kraiburg.

Zur Erinnerung an Kraiburgs Chronisten Carl Riedl, der 1857 die „Geschichte des Marktes und der Grafschaft Kraiburg” verfasste und herausgab.

Zur Erinnerung an den kurfürstlich-bayerischen Leib- und Hofschiffsmeister Christoph Mayr aus Kraiburg.

Mit dem Straßennamen soll an den Gründers des Kraiburger Turnvereins gedacht werden. Er war der erste Vorstand des TV 1865 Kraiburg.

Herr Anton Voglmaier war Landwirt und Bauer von Oberwesterberg in der ehemaligen Gemeinde Guttenburg. Er war dort 1. Bürgermeister von November 1947 – Juni 1972. Dann wurde Guttenburg nach Kraiburg eingemeindet.

Herr Anton Voglmaier war Landwirt und Bauer von Oberwesterberg in der ehemaligen Gemeinde Guttenburg. Er war dort 1. Bürgermeister von November 1947 – Juni 1972. Dann wurde Guttenburg nach Kraiburg eingemeindet.

Der Name soll an den großen bayerischen Volksschriftsteller Ludwig Ganghofer erinnern, der von 1855 bis 1920 lebte und ein Zeitgenosse Ludwig Thomas war.

Die Straßenbezeichnung wurde mit Rücksicht darauf gewählt, dass die Straße im Gebiet der Schrebergärten liegt und durch die Anlagen einer Gärtnerei führt.

Die Straße führt durch Grundstücke der Familie Gillitzer, die mit diesem Straßennamen in Ehre gehalten werden soll.

Die Grafen Engelbert II. und Engelbert III. waren die ersten Grafen von Kraiburg und Erbauer der Burg auf dem jetzigen Schlossberg. Sie regierten von 1100 – 1171.

Der Name erinnert an die mächtigsten Grafen von Kraiburg. An Graf Rapoto I. 1171 – 1190, den Gründer der Ortenburg. An Graf Rapoto II. 1190 – 1231, den Wiedererbauer der zerstörten Burg und „Pfalzgrafen von Bayern”. An Graf Rapoto III. 1231 – 1248, den letzten Grafen von Kraiburg.

Hiermit wird die Frau geehrt, die in Kraiburgs Vergangenheit die höchstgestellteste und berühmteste weibliche Persönlichkeit war. Sie war die Gattin des Grafen Rapoto III. von Kraiburg.

Gräfin Elisabeth war die Tochter des letzten Kraiburger Grafen, Pfalzgraf Rapoto III. und seiner Ehefrau Adelheid. Als Erbin der umfangreichen Besitzungen im Jahre 1256 heiratete sie Graf Hermann von Werdenberg, der 1259 die gesamten Güter an Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern verkaufte. Seither ist das gräfliche Wappentier – der Panther – im Niederbayerischen Wappen.

Gries leitet sich vom althochdeutschen „Griesz” ab, das so viel wie steiniger oder sandiger Platz bedeutet, der von angeschwemmtem Material eines Flusses oder Baches stammt.

Der Name Guttenburger Straße für den Hauptverkehrsweg nach Mühldorf über Guttenburg besteht schon seit längerer Zeit. In der Grenzbeschreibung Kraiburgs von 1502 wurde diese Straße als „Mühldorfer Landstraße” aufgeführt.

Das althochdeutsche Wort „Hag” bedeutet Gesträuch, Hecke und eingefriedetes Feld. Der Wiesengrund „im Hag” war einst das Burggehege.

Der Name bezeichnet die Verbindungsstraße zwischen Frauendorf und Heisting. Diese zweigt in Frauendorf gegenüber dem Fürstenberger-Hof von der Flossinger Straße ab.

 

Bis zur neuen Namenseinführung 1971 war die Innstraße Teil der Bahnhofstraße. Die Straßenbezeichnung erfolgte auf Grund der großen Bedeutung des Inns für Kraiburg.

Mit dieser Straße, die zum Kraiburger Sportzentrum führt, soll die Erinnerung an den „Turnvater” Jahn wachgehalten werden.

Die Jettenbacher Straße war früher Teil der verlängerten Langgasse. Benannt ist sie nach der Gemeinde Jettenbach a. Inn, welche heute Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg – Taufkirchen – Jettenbach ist. Früher befand sich der Ort im Besitz der Grafen Törring-Jettenbach.

Der 1971 eingeführte Name Keferberg (früher gehörte die Bergstraße zur Guttenburger Straße) geht auf die volksmündliche Bezeichnung für diesen Berg zurück. Der Name kommt von der Amtsmann-Familie Kefer, die hier mindestens von 1680 an bis Ende des 18. Jahrhunderts ihren Wohnsitz hatte.

Dieser Name für die Hauptverkehrsstrasse des Marktes besteht schon seit altersher. Sie hieß früher auch „Lange Gasse” und führte vom Marktplatz geraden Wegs bis zur Grenze der Gemeinden Kraiburg und Maximilian beim Weiler Weiher.

Der Straßenname beruht in abgeleiteter Form auf den überlieferten Bezeichnungen Lützen- oder Lizenberg für den Bergrücken, auf dem heute der Friedhof liegt. In prähistorischer Zeit war diese Bergzunge vermutlich eine angeschwemmte Insel des mächtigen Inns.

Dr. Ludwig Thoma hatte auch Verbindungen mit Kraiburg und eine Kraiburgerin war um 1915 Haus- und Zimmermädchen in dessen Haus Tuften bei Enterrottach am Tegernsee.

Der Marktplatz ist seit Bestehen des Ortes Mittelpunkt des Marktes und des Geschäftslebens. Die erste Urkunde über die Marktrechte stammt vom Jahre 1385, als nach Krieg und Feuersbrunst Herzog Friedrich an Kraiburg zwei Jahrmärkte und Wochenmärkte verlieh.

Mit diesem Straßennamen wurde ein großer bayerischer Dichter und Dramatiker geehrt, der durch das Kraiburger Volksschauspiel „Ludwig der Bayer” eng mit dem Markt verbunden war. Martin Greif war Ehrenbürger des Marktes Kraiburg.

Die Schiffsmeistersfamilie und Handelsleute Schwaiger waren die Erbauer der Aukapelle. Damit verbunden war eine größere Geldstiftung.

Mit diesem Straßennamen soll der Ortschaftsname Mittermühle weiterleben. Bis 1971 war der Mittermühlweg der Guttenburger Straße zugeordnet.

Nikolaus Miller war Anfang des 18. Jahrhunderts ein bekannter Kunstmaler in Kraiburg. Bilder von ihm sind in der Kraiburger Aukapelle und in der Wallfahrtskirche Heiligenstatt bei Tüssling zu bewundern.

Der im Volksmund überlieferte Name „Nussbichl” für den Berg am Wildbach bis zum Bleicherfeld reicht schon Jahrhunderte zurück. Die Bezeichnung „-bichl“ leitet sich von Bühel (althochdeutsch buhal ) – Hügel oder Anhöhe ab. Damit bedeutet Nußbichl „ein mit Nussbäumen bewachsener Berg”.

Seit altersher wurden die Innau und die daran angrenzenden Felder und Wiesen flussaufwärts der Innbrücke die „obere Au” genannt, während der Streifen unterhalb der Brücke die „untere Au” war.

Josef Krandauer war der erste Pfarrer Kraiburgs, nachdem der Markt 1876 als ehemaliger Positur der Pfarrei Lafering gemeinsam mit der Landgemeinde Maximilian zur Pfarrei Kraiburg erhoben wurde.

Der Salzburger Prälat Dr. Franz Simmerstätter, Domprobst, Bischofsvikar und Generalvikar verkörperte die ehemalige Zugehörigkeit der Kraiburger Kirche zum Bistum Salzburg. Als väterlicher Freund von Pfarrer Josef Hamberger bereicherte er den Ort durch mehrfache Anwesenheit bei Festen. 1981 wurde er Ehrenbürger des Marktes. Am 08.Oktober 1997 starb Dr. Franz Simmerstätter.

Der Straßenname soll an die ehemalige Ortschaft Reiching erinnern. In einer amtlichen Statistik vom Jahre 1865 wird Reiching als Ortschaft mit einer Mühle, sieben Gebäuden und zwölf Einwohnern aufgeführt.

Der Name weist auf eine in sich geschlossene Straße hin. Er wurde einer als Ortsabrundung neu geschaffenen kleinen Wohnsiedlung im Ortsteil Frauendorf als Bezeichnung gegeben.

Im Straßennamen besteht der Hinweis auf die Anwesenheit der Römer in Kraiburg. Vermutlich führte die Straße vom Inn über das Fischer-Schlössl nach Trospeding.

Mit diesem Namen soll die älteste bekannte Handelsstraße durch Kraiburg in Erinnerung gehalten werden. Die alte Samerstraße (Samer = von Saumrösser) führte von der Zollbrücke bei Heldenstein her nach Kraiburg, von hier durch den Brand entlang nach Lafering, Pettenham und Zeilling weiter bis Kienberg.

Hier befand sich der Schießplatz des Schützenvereins bis zum Bau des Vereinsheims an der Dr. Lerch-Straße.

Seyfried Schweppermann war ein bayerischer Heerführer im Mittelalter, dessen Name noch heute im Volke fortlebt und dem Martin Greif im Kraiburger Volksschauspiel „Ludwig der Bayer” ein literarisches Denkmal setzte.

Benannt nach der Malerfamilie Seltenhorn. Anfang und Mitte des 18. Jahrhunderts wohnte und wirkte die Familie im Kaufhaus Hardt am Marktplatz. Es entstanden Fresken und Gemälde unter anderem in den Kirche von Pürten und St. Erasmus.

Sigibert war der erste urkundlich bewiesene Besitzer von „Chreidorf” (Kraiburg) im Jahre 772. Somit die erste urkundliche Erwähnung des Marktes.

Johann Silverio war ein Handelsmann, gebürtig in Norditalien, der sich 1769 in Kraiburg niederließ. In seinem Haus befindet sich heute der Pfarrhof. Als einflussreicher Bürger des Ortes stand er 1804 – 1808 dem Markt als Amtskämmerer (Bürgermeister) vor.

Familie Söll war eine Schiffsmeistersfamilie in Kraiburg. Von ihr wurde das Söllsche Benefizium, eine Stiftung, gegründet.

 

Zur Erinnerung an den bayerischen Landschaftsmaler Johann Sperl (1840 – 1914), der auch einige Zeit in Kraiburg wohnte.

Die Trostberger Straße ist die Staatsstraße 2091 vom Marktplatz in Richtung Trostberg. Bis zur Einführung der neuen Straßennamen 1971 gab es eine Trostberger Straße und eine Äußere Trostberger Straße für den Bereich der ehemaligen Gemeinde Maximilian.

Der Name „Walch” dürfte laut Johann Andreas Schmeller auf das mittelhochdeutsche „walchen, walken” zurückzuführen sein. Es bezeichnet hier vermutlich das im dortigen Bach Hin- und Herbewegen, das heißt Schwenken der Wäsche, die dann auf der „Bleiche” – im nahe gelegenen Ortsteil Bleicher getrocknet und gebleicht wurde.

Die Wasserburger Straße ist ein Teil der Staatsstraße 2092 in Richtung Wasserburg, das 24 Kilometer entfernt liegt.

Der Straßenname geht auf die ehemalige Brauerei des Jakob Zellner zurück, die sich im heutigen Käppner-Gebäude am Reichinger Weg befand.

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